Der beliebte Kirschlorbeer Herbergii – unter anderem hier erhältlich – heißt auf Latein: Prunus laurocerasus herbergii.
1. Die Verwendung
Die Pflanze aus der Familie der Lorbeerkirschen ist pflegeleicht. Aufgrund der hohen Kälteverträglichkeit ist sie unempfindlich gegenüber Frostschäden. Mit ihrem kegelförmigen Wachstum eignet sie sich bestens, um eine mittelhohe wie zierliche Hecke zu pflanzen. Hinzu kommt: Die kompakte Alternative zum Gartenzaun lässt sich ganz leicht zurückschneiden – und bildet innerhalb kürzester Zeit einen immergrünen, wetterfesten Sichtschutz. Die grazilen, schmalen Blätter der Einzel- oder Heckenpflanze bleiben selbst im Winter erhalten; sie erreichen eine Länge von bis zu 14 cm. Das Gewächs gedeiht nicht nur in der prallen Sonne, sondern auch im Halbschatten. Durch die große Schattentoleranz lässt es sich zur Unterpflanzung hoher Bäume nutzen. Sowohl im Mai als auch im Juni bringt die Prunus laurocerasus herbergii weiße Blüten hervor, die einen schönen Gegensatz zu den dunkelgrünen Blättern bilden.
2. Das Pflanzen
Wer einen Prunus laurocerasus herbergii wählt, bekommt ein unkompliziertes Gewächs, das wenige Ansprüche stellt. Im Topf lässt es sich beinahe das ganze Jahr über in die aufgelockerte Erde pflanzen. Vorausgesetzt: Der Boden ist frostfrei – und bleibt es in den Tagen nach dem Einsetzen. Beim Pflanzen reicht es aus, den Wurzelballen rund einen Zentimeter mit Erde zu bedecken. Um eine dichte, volle Hecke zu bekommen, gilt es, die Sträucher im richtigen Abstand einzusetzen. Im Anschluss daran ist es wichtig, den Boden rund um den Kirschlorbeer mindestens vier Wochen lang feucht zu halten. Allerdings: Der elegante Busch verträgt keine Staunässe – deshalb bloß gießen, wenn es über längere Zeit heiß und trocken ist.
3. Das Düngen
Es empfiehlt sich, den Kirschlorbeer Herbergii ein- oder zweimal im Jahr mit Langzeitdünger anzureichern. Der richtige Zeitpunkt dazu ist im Frühjahr vor Beginn der Wachstumsperiode. Durch das Düngen nach dem langen Winter steckt der Kirschlorbeer ausreichend Energie in den Neuaustrieb. Im Frühsommer, Ende Mai oder Anfang Juni, ist eine weitere Ausbringung ratsam. Ein hierfür geeignetes Mittel versorgt die Pflanze optimal mit Nährstoffen. Als Folge dessen ist sie kräftiger und weniger anfällig gegenüber Krankheiten.
4. Das Schneiden
Der Kirschlorbeer Herbergii von Garmundo wächst schnell und bildet rasch einen blickdichten Busch. Manche Sorten schaffen bis zu einem halben Meter pro Jahr. Es ist sinnvoll, die Hecke regelmäßig – idealerweise zweimal im Jahr – in Form zu bringen. Das erste Mal, nachdem sie geblüht hat, das zweite Mal, wenn die Hochphase vorüber ist.

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